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Das Depot Daubringen ist nicht "NATO Site #4". Zwar
ist es fast baugleich zu dieser (und anderen) NATO Sites, jedoch lässt
die örtliche Nähe zum Bundeswehrdepot darauf schließen dass hier
nukleare Sprengköpfe (unter US Aufsicht) zur Nutzung durch Bundeswehr -
Artillerie lagerten. Die "echte" Site #4 befindet sich im heute noch aktiven US
Army Bereich. Die Nähe dieser beiden Special Weapon Depots führt
scheinbar häufiger zu Verwechslung.
Das Daubringer Depot vermittelt einen sehr schönen Eindruck der
damaligen Verhältnisse. Prinzipiell besteht kein Unterschied zu anderen
Special Weapon sites, außer daß in Gießen und in Hanau je 3 Türme
standen wo hier nur 2 sind. Außerdem ist das Depot hier wesentlich
Festungsartiger aufgebaut, sicher nicht zuletzt wegen der
Abgeschiedenheit. So gibt es feste, massive Kampfstände, die nur durch
Laufgräben erreichbar sind.
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| Blick über`s
Depot |
Kampfstand und Tower |
Maintower |
Kampfstand |
Das
3- fach umzäunte Gelände wurde mittels Mikrowellensensoren überwacht und
nachts durch etliche Scheinwerfer der Bereich der Umzäunung erhellt.
Außen warnten Schilder, im Umkreis von 500 Metern fotografieren und
"Skizzenzeichnen" zu unterlassen. Auf den Towers waren sehr starke,
drehbare Suchscheinwerfer installiert. Das Wachgebäude selbst gleicht
einer Festung, jede Tür ist durch eine abknickende Betonwand und
zusätzliche Alarmmelder gesichert, außerdem sind überall Schießscharten
angebracht. Auch die Türme waren zumindest mit einfachen Mitteln nicht
im Handstreich zu nehmen. Sie verfügen über schusssichere Scheiben sowie
Schartenklappen, durch die im Bedarfsfall gefeuert werden konnte. Nach
unten zur Treppe wurde der "kleine" Tower durch eine schusssichere,
schwere Stahlplatte vom Beobachtungsraum getrennt.
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| Tower II |
Drehgriff des Scheinwerfers
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3- facher Zaun |
Die Special Weapon Bunker selbst waren 3-fach
gesichert; einmal durch eine Art Drahtkäfig als Vorbau, dann durch ein
normales, Bunkerübliches Stahlschott und im Inneren dann nochmals durch
ein massives Stahlschott.
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| Bunker Innen |
Schließbolzen |
Drahtgitter Vorbau |
Das Gelände wurde bereits während des Dritten Reiches
genutzt, so wurden hier bspw. Zielwürfe für Bomber mittels
"Zementbomben" geübt. Später baute die Bundeswehr hier (Bilder
unten) ein Depot. In dem
Bundeswehrareal verbirgt sich auch ein kleiner "Atombunker".
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| Bunkerstraße |
Bunker |
Löschteich |
Es sei an dieser Stelle dringend vor eventuellen
"nächtlichen" Besuchen gewarnt. Das Gelände wird von einer Herde Zebus
(dass sind die Freunde mit den extrem spitzen und langen Hörnern) sowie
einigen dieser Herrschaften außerordentlich erfolgreich bewacht.

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